Thema: Thorberg


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Burgenzeit ca. 1000 – 1397 n. Chr.

Peter von Thorberg stifteteals erbenloser letzter Ritter seinen Besitz dem Kartäuserorden. Peter stirbt 1400 und wird in Thorberg beigesetzt.

Klosterzeit 1397 - 1528
Um 1397 übernehmen die schweigenden Kartäuser den Thorberg. 14 Paters leben hier und mehren den Besitz des Klosters.
Die Reformation verstaatlicht diesen Besitz 1528. Die Mönche werden finanziell abgefunden, wandern zum Teil aus, konvertieren oder bleiben in Thorberg (vor allem Brüder).

Landvogtei 1528 – 1798
51 Landvögte folgen einander, als letzter Christoph Friedrich Freudenreich.

Schaffnereizeit 1798 – 1848
Der Amtsschaffner von Thorberg übernimmt die Aufgaben des Landvogtes und dazu die interne Verwaltung des mehrschichtigen (Anstalts-) Betriebs.
Mit der Gründung der „Zwangserziehungsanstalt für Männer und Weiber“ im Jahr 1848 ist der Status geklärt, Thorberg wird Strafanstalt. Die Amtsschaffnerei ist aufgehoben und ein Verwalter, später Direktor, übernimmt die Führung der Domäne Thorberg.
Das 19. Jh. ist das Jahrhundert der Armut. Dies ist Ursache der vielen Strafen (für Bagatellvergehen), die in Thorberg verbüsst werden. Da keine geeigneten anderen Institutionen vorhanden sind, kommen auch Kinder und Jugendliche nach Thorberg.

Neuzeit
1893  Bau eines neuen Zellentraktes für die Sträflinge des Zuchthauses Bern.
1991 verbrennt dieser Zellenbaus und 1998 können die  Neubauten Haus B und C bezogen werden.
Die 70er und 80er – Jahre sind die Zeit des Umbruchs im Strafvollzug. Heute sind die Sicherheit (der nicht internierten Leute!), resp. die Verwahrung und die Ausschaffung krimineller Ausländer zentrale Fragen rund um den Strafvollzug.