Behörden- und Verwaltungsreorganisation 2021

Der Gemeinderat hat sich an seiner Klausur 2018 mit der Überarbeitung der rechtlichen Grundlagen der Gemeinde auseinandergesetzt. Er hat Rückschau auf die Erfahrungen des Jahres 2017 gehalten, um eine gesamtheitliche Sicht auf das Thema der rechtlichen Grundlagen zu erhalten und allfälligen weiteren Handlungsbedarf zu erkennen.

Der Gemeinderat hat dabei folgende Themen identifiziert:

  • Wichtige Entscheide des Gemeinderates sind in der Bevölkerung häufig zu wenig breit abgestützt.
  • Die Rekrutierung der Behördenmitglieder wird immer schwieriger.
  • Die Gemeinderatsmitglieder sind zu stark im operativen Tagesgeschäft involviert.
  • Die Finanzkompetenzen der einzelnen Organe der Behörden verzögern die Effizienz der Abläufe und belasten den Gemeinderat unnötig.
  • Die Rollen der Kommissionen sind teilweise unklar.
  • Das Organisationsmodell Ressort/Verwaltungsleitung wird unterschiedlich interpretiert.
  • Die Schulleitung ist in der Verwaltungsorganisation unbefriedigend eingebunden.
  • Die Gemeindeverwaltung ist teilweise erheblich überlastet.

Der Gemeinderat hat entschieden, ein Reorganisationsprojekt durchzuführen, welches insbesondere folgende Fragen klärt:

  • Wie können wichtige Entscheide des Gemeinderates in der Bevölkerung breiter abgestützt werden?
  • Sind Anpassungen beim Wahlverfahren, bei der Grösse des Gemeinderates und dessen Ressortaufteilung notwendig?
  • Wie können die Gemeinderatsmitglieder von operativen Tätigkeiten entlastet werden?
  • Welche Finanzkompetenzen sind stufengerecht und zweckmässig?
  • Welche Kommissionen sind für die Aufgabenerfüllung notwendig?
  • Welche Aufgabenteilung zwischen Gemeinderatsmitglieder und Verwaltung ist rollengerecht und effizient?
  • Wie wird die Schulleitung in die Verwaltungsorganisation eingebunden?
  • Wie kann die Gemeindeverwaltung entlastet werden?